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Politik für die

arbeitenden Menschen

Gemeinsam mit Euch möchte ich die Interessen der “arbeitenden” Menschen vertreten. Man könnte nun nachfragen: “Was ist denn mit den Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nicht arbeiten können oder wollen?”

Wir verwenden den Begriff “Arbeit” sehr häufig und haben eine ungefähre Vorstellung davon. Wenn wir im Alltag von Arbeit sprechen, dann meinen wir meist eine körperliche oder geistige Tätigkeit mit einem bestimmten Zweck. Ein möglicher Zweck von Arbeit kann dabei alles sein, wodurch wir unser Leben gestalten. Jede dieser Tätigkeiten trägt dazu bei, dass unsere Gesellschaft so funktioniert, wie sie funktioniert. Sei es eine Behandlung im Krankenhaus, Pflege zu Hause oder in Pflegeeinrichtungen, ein “klassischer” Büro-Job, Fließbandarbeit, ehrenamtliches Engagement (z.B. in Vereinen), der Müllabfuhrdienst oder Unterrichten. Bei allen diesen Tätigkeiten handelt es sich um Arbeit.

Nicht alle Menschen, die diese Tätigkeiten verrichten, erhalten für ihre Arbeit ein Einkommen. Dennoch ist der überwiegende Großteil dieser Menschen auf die eine oder andere Weise von einem Arbeitseinkommen abhängig. Entweder direkt, indem sie ihren Unterhalt durch Lohnarbeit bestreiten oder indirekt, weil ihr Lebensunterhalt durch die Lohnarbeit anderer Menschen finanziert wird. 

Wer von einem*r Arbeitgeber*in angestellt werden möchte, muss dabei einen Bewerbungsprozess durchlaufen, bei dem die Entscheidung von wenigen Personen und regelmäßig auf der Grundlage der Profitabilität der Arbeitskraft abhängt. Wer dieses Aufnahmeverfahren nicht besteht, ist auf Sozialleistungen angewiesen, die nur unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden.

Wer sind demgegenüber die nicht-arbeitenden Menschen? Gemeint sind damit nicht die Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen nicht arbeiten können - sei es aus gesundheitlichen Gründen, weil sie im Ruhestand sind oder weil sie keine Arbeitsstelle finden. Die nicht-arbeitenden Menschen, das sind die Menschen, die nicht arbeiten müssen. Die nicht arbeiten müssen, weil sie andere Menschen für sich arbeiten lassen können, in ihren Konzernen und Unternehmen. Diese Menschen haben meist genügend Geld, um dafür zu sorgen, dass ihre Interessen vertreten werden. 

Aber all die anderen, die arbeitenden Menschen, können ihre Interessen nur selbst vertreten. Das will ich tun, gemeinsam mit Euch.